Publikationen

DMZ Botschaft: Grenzraum aktiver Zwischenraum









Herausgeber: Farida Heuck und Jae-Hyun Yoo

130 Seiten, 40 farbige Abbildungen
Sprache: deutsch, koreanisch

gefördert durch die Stiftung Kunstfonds
b_books Verlag Berlin, 2009
ISBN 3-933557-98-4











lEinleitung: Farida Heuck

Beiträge:
Unhintergehbarkeit des Dritten von Du-Yul Song;
Grenzbespielungen - Visuelle Poltik in der Übergangszone von Beatrice von Bismarck;
Kulturelle Grenzüberschreitungen zwischen Dekonstruktion und Verwertung von Kien Nghi Ha

Interviews:
l Während der Zeit als Grenzsoldat: Jae-Hyun Yoo, koreanisch-deutscher Künstler;
Über Grenzen hinweg bis nach Südkorea: Sunmu, Künstler aus Nordkorea;
Das soziale, wirtschaftliche und politische Leben mit der Grenze: Yong-Hwan Choi, Wirtschaftsent-wicklungsforscher;
Das Freedom Village in der demilitarisierten Zone (DMZ): Dong-Hyun Kim, Bürgermeister von Daesong-Dong;
Auf nordkoreanischem Boden eine südkoreanische Industrieansiedlung: Angestellte des Kaesong Industrial Complex;
Erfahrungen mit der Prodkuktion in Nordkorea: Angestellter der Firma Cotton Club


Welche Funktion hat ein Grenzraum neben der Durchsetzung einer Teilung? Dient er als aktive Zone des Unbestimmten, in der es Neues zu verhandeln gilt? Und hängen diese Handlungs- und Handelsräume nicht stets auch von der aktuellen politischen Lage ab?
Die Grenzlinie dehnt sich zum aktiven Zwischenraum und der kontrollierte Grenzbereich erstreckt sich immer weiter, über die eigentliche Grenzzone hinweg, in die angrenzenden Länder hinein. Dieses Phänomen internationaler Grenzen lässt sich verdichtet an der demilitarisierten Zone (DMZ) zwischen Süd- und Nordkorea ablesen.

DMZ Botschaft gewährt einen detaillierten Blick auf die sozialen, politischen und ökonomischen Bewegungen dieses Grenzraums und untersucht die durch die Teilung des Landes hervorgerufenen Auswirkungen auf das alltägliche Leben. Im Fokus steht bewusst die südkoreanische Grenzseite, da die Sichtweise auf den vermeintlichen weißen Fleck Nordkorea wesentlich das Handeln in Südkorea bestimmt.
Interviews mit Akteurinnen und Akteuren, die tagtäglich mit der Grenze konfrontiert sind, theoretische Texte über Grenze sowie umfangreiches Bildmaterial bieten vielfältige Perspektiven auf den Umgang mit der letzten Grenzzone des Kalten Krieges.
Publikationen

Shared.Divided.United: MIgrationsbewegungen im Kalten Krieg

Ausstellungskatalog













Herausgeber: NGBK
AG - Shared.United.Divided

201 Seiten, 90 Abbildungen
Sprache: deutsch, englisch

Berlin, 2009
ISBN 978-3-938515-31-0


Der Ausstellungkatalog zeigt Arbeiten von zeitgenössischen KünstlerInnen und Künstlergruppen aus Deutschland und Korea, die sich in ihren Werken mit Aspekten der Migration, der Teilung, dem Kalten Krieg auseinandersetzen. Gleichzeitig werden durch historische Dokumente und Materialien schlaglichtartig die Migrationsrouten, sowie einzelne geschichtliche Ereignisse und Biografien beleuchtet.
Die deutsch-koreanische Migrationsgeschichte kann ohne den Kalten Krieg nicht gedacht werden.

l Einleitung

Künstlerische Beiträge von:
Duck-Hyun CHO, Kane DO, Harun FAROCKI, Kerstin KARTSCHER, Georg KLEIN, Enna KRUSE-KIM, Chang-Won LEE, Helena Parada Kim, Florian WÜST, Chan-Kyong PARK, Sunmu, Suntag NOH, Jae-Hyun YOO/Farida HEUCK, kate hers, msk7

Theoretische Beiträge:
Umgekehrte Entwicklungshilfe. Koreanische Arbeitsmigration in Deutschland von Sun-ju Choi und Jou Jae Lee
Sozialistische Solidarität: Aufbauhilfe und Bildungsmigration zwischen DDR und Nordkorea bis in die 1960er Jahre von Jou Jae Lee
Ich bin dein Spiegel. Du bist mein Spiegel: Interview mit Suntag Noh
Über den Eisernen Vorhang hinweg. Migrationen im Kalten Krieg von Patrice G. Poutrus










Ostberlin-Affäre (1967)
Portraitserie, der aus West-deutschland durch den ko-reanischen Geheimdienst entführten Südkoreaner und Südkoreanerinnen.
Dieser Vorfall löste die bis-her schwerste diplomati-sche Krise zwischen den bei-den Ländern aus.











Chan-Kyong Park
In der Ausstellung zeigt der Künstler seine jüngste Vi-deoarbeit "Black Out".
Als Ausgangspunkt wählt er die von Interessenskonflik-ten gezeichnete Energiepoli-tik zwischen Nord- und Süd-korea.







Geteilte Familien
Familie Hong aus der DDR vor der plötzlichen Rückreise des Ehemannes nach Nord-korea 1961. Damals wurden einige Nordkoreaner und Nordkoreanerinnen von der Regierung zurückgeholt.

Erstmalige Wiederbegegnung 2008 in Nordkorea. Herr Hong brachte zu seiner Identifikation sein in der DDR erworbenes Diplom mit.

Publikationen

Global Alien - GA1 / GA2 / GA3











Herausgeber: Global Alien

95 Seiten, 54 farbige Abbildungen
Sprache: deutsch, englisch, koreanisch

Supported by: Korean Art Council
Traktor Verlag Berlin, 2008
ISBN 978-3-9811991-3-0


GLOBAL ALIEN is a network of artists and theorists around the globe, which examines and questions the mechanisms of globalization. The focus is always on the "global alien" who crosses cultural and national boundaries, thus making it possible for people to encounter a foreign or "alien" person.

This GLOBAL ALIEN book project folds theoretical contribution on the notion "Alien" with artistic installations, videos and performances:

Karin Hindsbo: Cultural Cocktails. Report from Seoul
Insa Breyer: What or who is alien?
Nam-See Kim: The others’ bodies
Kaoru Yoneyama: The possibility of movement from the "bottom" - based on the case of Filipino mothers in Japanese society
Dong Gyu Kim: Aliens and we

lThe others' bodies von Nam-See Kim
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GLOBAL ALIEN - GA2
Theremin Home Performance is mixing the visual image of the stage with different home destination in a blue-box.
So the person who plays the theremin is displaced into the home destination of the GLOBAL ALIEN members coming from different places of the world.








GLOBAL ALIEN - GA2
In the gallery a makeup room and fitting room was decorated like in TV-Studios. For the Interracial Perfor-mance the attendees could exchange their t-shirts and try to disguise themselves to look like they are from other races by putting on make-up and wearing wigs.

Publikationen

Global Alien - Newspaper


Artist group Global Alien and Guest Writers are challenged by how language is related to 'border', 'approval of cultural diversity' and 'Modern social mobility'. What makes the language hierarchical position and how the minor/major languages, dominant/recessive languages, and central/marginal languages is represented? Our Concept questions if the economic interests are an important point of reference and if certain language speakers are enjoying privileges.

Contributions:
Namsee Kim: Language, Border, Domination and Difference
Lizza May David and Myriam Eckhart: Relearning my Mother Tongue - Changing roles
Sye-Kyo Lerebours: Language imperialism in contemporary France
Sönke Gau, Katharina Schlieben and Iris Strobel: Translation Paradoxes and Misunderstandings - Thoughts on the project series

Supported by: Danisch Art Council